Was ist Reflexzonentherapie
Vom englischen Neurologen Dr. Henry Head stammt die
Darlegung, dass alle inneren Organe und alle Strukturen
des Bewegungsapparates des menschlichen Körpers
über Nervenfasern mit bestimmten Zonen (Headsche
Zonen) in der Haut verbunden sind.
Die Oberfläche ist in bestimmte Segmente unterteilt,
die in Verbindung zu Nervenzentren stehen, sozusagen
als Projektorgan des Nervensystems.
Eine Reizübertragung wird dadurch in beide Richtungen
möglich:
Hautreizungen können auf innere Organe wirken,
und organische Veränderungen können sich auf
der Hautoberfläche bemerkbar machen. Diesem Ergebnis
liegt die Reflexzonentherapie zugrunde.
Nach bestimmten Reflexzonen-Lageplänen werden
Druck und Schmerzempfindlichkeiten am Körper des
Patienten abgetastet.
Jedes Organ und jeder Körperteil besitzt eine ihm
zugehörige Zone.
Durch Massage der entsprechenden Zonen wird angestrebt,
die zugehörigen Organe zu beeinflussen.
Wann hilft Reflexzonentherapie
1. bei allgemeinen Verspannungen
2. bei Rückenschmerzen
3. bei Nacken und Schulterbeschwerden
4. bei Kopfschmerzen
5. bei rheumatischen Beschwerden
6. bei Gefäßerkrankungen, z.B.: funktionelle
arterielle Durchblutungsstörung
7. bei Durchblutungsstörungen der Beine
8. bei Erkrankung innerer Organe, z.B.: Erkrankungen
der Atemwege, Verdauungsorgane usw.
9. bei Menstruationsbeschwerden
Was ist das Ziel der Reflexzonentherapie
Durch die Behandlung können Schmerzen gelindert,
Selbstheilungskräfte angeregt, Verspannungen abgebaut
und Energieabläufe im Organismus wieder reguliert
werden.
Außer den bekannten Reflexzonenmassagen (Bindegewebs-,
Segment- und Fußreflexzonenmassage) gibt es noch
weitere, deren Grundzüge immer ähnlich sind.
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